Pro Clubs: Ein Modus mit zu wenig Aufmerksamkeit?

Sobald das Wort eSports im Zusammenhang mit FIFA21 fällt, wird an Ultimate Team oder den 90er-Modus gedacht. Beides sind Einzel- oder Zweispielermodi. Doch eine richtige Fußballsimulation kommt erst zustande, wenn das Teamgefühl aus dem echten Leben auf den virtuellen Platz übertragen werden kann. Der Pro Clubs Modus gibt den FIFA-Spielern genau diese Option.

Seit FIFA11 gibt es den Modus, in welchem Teams mit bis zu 11 Spielern gegeneinander antreten können. Dabei bringt dieser Modus viele Vorteile gegenüber den Einzelmodi mit und so kommt die Frage auf, weshalb es im Vergleich wenig öffentliche Aufmerksamkeit genießt.

Während in Ultimate Team, besonders zu Beginn des Spiels, der Pay2Win-Faktor großen Einfluss nehmen kann und sich die Spieler, welche am meisten Geld in Packs und Spieler investieren, einen Vorteil gegenüber anderen verschaffen können, geht es in Pro Clubs um die reine Spielleistung. Die Virtual Pros, welche sich jeder Spieler zu Beginn erstellt und individuell anpassen kann, lassen sich nur entwickeln, wenn viel gespielt wird und gute Leistungen eingefahren werden.

Doch neben der Spielerentwicklung ist eine weitere Besonderheit, dass nicht nur die individuelle Klasse einzelner Spieler wichtig ist, sondern der Erfolg nur kommt, wenn die Spieler geschlossen als Team zusammenarbeiten. Auch das Teamgefühl bei Toren, Siegen und Titeln ist ein ganz anderes, da man über verschiedene Wege mit den Teammitgliedern während des Spiels kommunizieren und so auch gemeinsam feiern kann.

Somit kann der Modus besonders den Spielern, welche in den Einzelmodi keine Experten sind, eine Plattform bieten und in einem guten Team und mit der richtigen Einstellung auf ein sehr hohes Niveau kommen zu können.

Doch leider fehlt der großen Pro Clubs Community die verdiente Plattform und Aufmerksamkeit. An diesem Problem wollen wir arbeiten.

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